Erdaushubdeponie Z-0

Beim Erschließen von Wohngebieten, bei Straßenarbeiten oder beim Aushub von Baugruben fallen zum Teil große Mengen Erdaushub an. Da dieser nicht zum Bauschutt zählt, muss er separat entsorgt werden. Das übernehmen wir in unserer Grube Wegscheid für Sie. Vorausgesetzt, der Aushub ist sauber und unbelastet, da unsere Deponie ausschließlich Material Z-0 ohne Fremdanteile (unbelastetes Erdmaterial) nach EPP (Eckpunktepapier) verwerten kann.

 

Abgabe der Vereinfachten Erklärung über die Herkunft und Unbedenklichkeit von Bodenaushub

Hinweise und Erläuterungen

Allgemeines

Bodenaushub ist grundsätzlich einer sinnvollen Verwertung zuzuführen. Große Mengen werden zur Rekultivierung von Abbaustellen benötigt. Auch für Tiefbaumaßnahmen und im Landschaftsbau wird Bodenaushub als Baumaterial verwendet. Er darf jedoch nur dann ohne besondere technische Sicherungsmaßnahmen verwendet werden, wenn er frei von Belastungen und Verunreinigungen, also unbedenklich ist. Grundsätzlich kann die Unbedenklichkeit nur durch einen sachverständigen Gutachter festgestellt werden. Für belasteten Bodenaushub gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Unbedenklichkeitserklärung durch Laien

In besonders eindeutigen Fällen, wo eine Belastung nicht zu erwarten ist, kann auch ein sachkundiger Laie die Unbedenklichkeit auf dem Formular bestätigen. Durch seine Unterschrift erklärt derjenige, der Bodenaushub abgibt gegenüber demjenigen, der den Bodenaushub annimmt und gegenüber den zuständigen Behörden, dass das Erdmaterial frei von Belastungen und Verunreinigungen ist.

Formular zur Unbedenklichkeitserklärung

Das Online-Formular ist gewissenhaft auszufüllen und muss vor Anlieferung der ersten Fuhre beim Abnehmer des Bodenaushubes eingegangen sein. Falsche oder fehlerhafte Angaben können straf- und zivilrechtlich belangt werden. Darüber hinaus können Haftungs- und Schadenersatzansprüche entstehen. Bodenaushub, dessen Herkunft und Unbedenklichkeit nicht feststeht, darf nur an dafür zugelassenen Orten gegen erhöhte Gebühr abgelagert werden. Der Abnehmer nimmt die Unbedenklichkeitserklärung entgegen und bewahrt sie bei seinen Unterlagen auf. Er hat angelieferten Bodenaushub durch Augenschein sorgfältig zu untersuchen und dies durch seine Unterschrift zu bestätigen.

 

Voraussetzung

  1. Das Baugrundstück am Herkunftsort des Bodenaushubes wird erstmalig bebaut und es liegen keinerlei Hinweise auf Bodenverunreinigungen vor.
  2. Auf dem Baugrundstück und auf den direkt angrenzenden Grundstücken fand niemals eine gewerbliche Nutzung (auch keine Lagerung) statt.
  3. Am Herkunftsort des Bodenaushubes wurde eine gemeindeweite, historische Erhebung von Altlastenverdachtsfällen durchgeführt; für die Baustelle liegt kein Altlastenverdacht vor. Auskunft gibt das zuständige Landratsamt, Sachgebiet Umweltschutz.
  4. Auf der Baustelle fallen weniger als 1.000 cbm überschüssiger Bodenaushub an.
  5. Bei den Ausbauarbeiten treten keine auffälligen Verfärbungen oder Gerüche auf. Nach Aussehen, Geruch und Farbe sind keine Belastungen zu vermuten.

 

Sind die Annahmekriterien bzw. Voraussetzungen für die vereinfachte Unbedenklichkeitserklärung nicht gegeben, ist das Material im Vorfeld einer analytischen Untersuchung zu unterziehen. Sollte dies an Ort und Stelle der Baumaßnahme nicht möglich sein, stellen wir Ihnen eine Zwischenlagerfläche zur Bildung von Haufwerken für weitere Beprobungen zur Verfügung.

Zwischengelagert werden darf Erdmaterial, welches nicht zweifelsfrei unbelastet ist. Erdmaterial, welches bereits auf die 1. Sichtung hin überwiegend mit Bauschutt vermischt ist bzw. schon im Vorfeld als belastet eingestuft wurde, darf bei uns nicht zwischengelagert werden.

 

Ablauf der Annahme von Erdaushub Z-O

Folgende Abfallarten sind zulässig:
Boden und Steine                                                  (Abfallschlüssel 17 05 04)
Baggergut                                                              (Abfallschlüssel 17 05 06)
Boden und Steine aus Gärten und Parkanlagen   (Abfallschlüssel 20 02 02)

 

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Daten in unserem Onlineformular zu erfassen.

Bitte beachten Sie, dass dieses vor Anlieferung bei uns eingegangen sein muss.

 

Den Zugang zum Onlineformular „Annahmekriterien – Vereinfachte Erklärung über die Herkunft und Unbedenklichkeit von Bodenaushub“ erhalten Sie über den nachfolgenden Button:

Vereinfachte Erklärung über die Herkunft und Unbedenklichkeit von Bodenaushub


Prüfung

Nach Prüfung Ihrer Angaben erhalten Sie durch die E. Rathei GmbH eine Rückmeldung (Zu- oder Absage) in telefonischer/schriftlicher Form.

Anlieferung Erdaushub  Z-0 nach erfolgter Zusage

Anlieferung in 2 Schritten:

1) Anmeldung der Anlieferung
   
unter der Telefonnummer  0 84 21/9 07 10-0
    Adresse:    Alte Schernfelder Straße 12
                      85132 Schernfeld/Wegscheid

2) Materialanlieferung und Kontrolle
   
des anzuliefernden Erdaushubes auf Aussehen,
    Geruch und Farbe durch den Deponiewärter/
    Radladerfahrer

    ⇒ werden keine Auffälligkeiten festgestellt,
        kippt der Anlieferer ab